Moderne Automobilfertigung bei Ford in Valencia

Im spanischen Valencia hat Ford eines der größten europäischen Werke, welches zu den weltweit modernsten Automobilfabriken zählt. Die Redaktion hatte die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu schauen, und konnte die spanischen Ingenieure befragen, wie innovative Technologien bis hin zu Big Data eingesetzt werden.

Dank der flexiblen Produktionsstraße können in dem spanischen Werk mehrere Ford-Modelle in zahlreichen Ausführungen für unterschiedliche Märkte gleichzeitig produziert werden. (Bild: Ford)

Unter anderem wird dort der Ford S-Max, der Kuga, der Mondeo, der Galaxy, der Transit sowie der Kuga, S-Max und der Mondeo in der neuen Vignale-Ausführung gefertigt. Knapp 400 000 Fahrzeuge laufen insgesamt pro Jahr vom Band, die aus Spanien in 75 Länder ­exportiert werden. (Bild: Ford)

Der Motor wird mit einem speziellen Lifting-System an seinen vorgesehenen Platz gehoben und montiert. (Bild: Ronald Heinze)

Auf den Displays sieht der Operator für jedes zu fertigende Cockpit, welches Teil montiert werden muss. (Bild: Ford)

Die Cockpits werden mittels bestimmter Frequenzen auf einem Teststand auf lose Teile geprüft (Bild: Ronald Heinze)

Ebenso leistungsfähig ist das Motorenwerk in Valencia, welches 1974 gegründet wurde. Heute werden insgesamt 20 Benzinmotorvarianten produziert, die teilweise auch in anderen Marken zum Einsatz kommen. (Bild: Ronald Heinze)

Für alle verbauten Teile wird eine 100 % Traceability realisiert. So lassen sich alle Komponenten lokalisieren und der Lebenszyklus verfolgen. Das Projekt ist Teil einer größeren und kontinuierlichen Verbesserungsinitiative von Ford. Dazu werden alle Teile zuerst von einem Laser markiert. Diese ID-Nummer wird an allen Stationen gelesen. Jede Operation bis zum fertigen Fahrzeug oder bis zur Kundenübergabe wird getrackt. Die ID-Lesegeräte, Scanner oder Kameras, erfassen die minimale Anzahl an Daten zur Erhaltung des Traceability-Prozesses und senden diese an das Traceability-System. In verschiedenen Stationen werden auch Handscanner verwendet. Die Daten werden in dem integrierten QLS-CM (Quality Leadership System for Component Manufacturing) und im OBL (Outbound ­Logistics) archiviert. Die Datenverarbeitung wird unter ­anderem für die Prozesskontrolle, Fehlersuche sowie Qualitätsberichte genutzt. (Bild: Ronald Heinze)

Die Bildverarbeitungssysteme nehmen mehr als 1 Mrd. Aufnahmen alle 14 Tagen auf. Die Systeme fotografieren, überprüfen und tracken jedes einzelne Teil der in Valencia pro Jahr produzierten 330 000 Motoren (Bild: Ronald Heinze)

In der Motorenfertigung sind pro Tag 50 000 elektrische Verbindungen zu überprüfen – ein nahezu unmögliches ­Unterfangen. Ein einzelner Motor hat 22 elektrische Verbindungen. Früher wurden hier nur Strichprobenprüfungen vorgenommen. (Bild: Ford)

Die Patentnummer ­lautet ID83462214. Im Ultraschallband werden 67 verschiedene Variablen zusammengefasst. Neurale Netzwerkalgorithmen managen dabei die hohe Quantität der Varianten, welche den Klang definieren, und vereinfachen das System-Teaching. (Bild: Ford)

Zukünftig ist der Einsatz kollaborativer ­Roboter vorgesehen (Bild: Ronald Heinze)

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