ZVEI gründet Arbeitskreis „IT in Automation“

Der ZVEI-Führungskreis Industrie 4.0 hat einen Arbeitskreis „IT in Automation“ ins Leben gerufen. Das neue Gremium soll Raum für mehr Austausch zwischen den Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) und der Elektroindustrie bieten. Ziel ist es, die jeweiligen Anforderungen an Industrie 4.0 besser zu verstehen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten.

 

 

(Bild: fotolia_ake1150)

"Industrie 4.0 braucht branchenübergreifende Zusammenarbeit. Nur gemeinsam setzen wir den digitalen Wandel in der Produktion um", ist Gunther Koschnick, Geschäftsführer Fachverband Automation im ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie, überzeugt. "Dafür haben wir im ZVEI-Führungskreis Industrie 4.0 den Arbeitskreis ,IT in Automation' gegründet."

 

Im ZVEI-Führungskreis sind Unternehmen organisiert, die auf die Ausgestaltung von Industrie 4.0 von Seiten des sogenannten Shop Floor Einfluss nehmen. Als Meilenstein der ZVEI-Arbeit gilt unter anderem das Referenzarchitekturmodell Industrie 4.0 (Rami 4.0). Ziel des ZVEI ist es nun, noch stärker als bisher, die Nahtstelle zur IKT-Branche, dem sogenannten Office Floor, zu schließen. Dafür müssen Wege für die enge Vernetzung und den Datenaustausch zwischen Maschinen, Geräten und Office-Prozessen gefunden werden.

Im Fokus stehen dabei betriebliche und automatisierungsnahe IT-Systeme, unter anderem Manufacturing Operation Management (MOM) und Manufacturing Execution System (MES), Lager- und Instandhaltungsmanagement, Qualitätssicherung, Produktions-IT und Software-Engineering für Industrie 4.0. Ziel ist es, die typischen Funktionen dieser IT-Systeme zu identifizieren, zu klassifizieren und in Rami 4.0 einzuordnen. „Um die nahtlose Integration von Shop und Office Floor zügig zu bewerkstelligen, müssen wir daran jetzt gemeinsam arbeiten“, so G. Koschnick.

Das Mitwirken von IT-Unternehmen im neuen Arbeitskreis sei ausdrücklich erwünscht: „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und sind offen für IT-Unternehmen, die mitarbeiten möchten“, sagt G. Koschnick.

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