Aus der Praxis: Wenn Mensch und Roboter in Einklang arbeiten

Die Zeiten, in denen Roboter von Schutzzäunen umhaust ihre Tätigkeit verrichteten, schwinden. Immer mehr Collaborative Robots, sogenannte Cobots, kommen auf den Markt. Viele Roboterhersteller, unter ihnen ABB und Kuka, liefern diese bereits in konkrete Applikationen. Wie zufrieden die Anwender aktuell bei der Mensch-Roboter-Kollaboration sind, hat das Fraunhofer IAO ermittelt und in einer Studie zusammengefasst. 

Der Kleinroboter „LBR iiwa“ von Kuka nimmt zu bearbeitende Teile aus einem Werkstückträger und führt sie der Drehmaschine zu (Bild: Kuka)

Die Zahl der weltweit eingesetzten Industrieroboter soll laut IFR bis 2019 auf rund 2,6 Millionen Einheiten steigen. Bei den technologischen Trends liegen die Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) und Leichtbauroboter ganz vorn. So sollen die Cobots den Menschen in Zukunft immer mehr in seiner täglichen Arbeit unterstützen und quasi Hand-in-Hand mit ihm zusammenarbeiten. Dabei soll er mittels sensitiver Fähigkeiten vom Mensch lernen können. Das Ergebnis ist ein maschineller Kollege, der – angebunden an die Cloud – seine Leistungen selbst überprüfen und optimieren kann.