EMO – Aufbruch ins Werkzeugmaschinen-Zeitalter 4.0

Nach vierjähriger Pause öffnet die EMO, Weltleitmesse für die Metallbearbeitung, vom 18. bis 23. September 2017 wieder ihre Tore in Hannover. Angepasst an das aktuelle Zeitgeschehen lautet das Messemotto „Connecting systems for intelligent production“. Damit rückt die Messe die Themen Digitalisierung und Vernetzung für die Produktion auch in der Werkzeugmaschinen­industrie klar in den Fokus.

Vom 18. bis 23. September wird die EMO in diesem Jahr auf dem Messegelände in Hannover alle Trends der Metallbearbeitung widerspiegeln (Bild: Deutsche Messe)

„In der Werkzeugmaschine haben wir die Digitalisierung schon lange realisiert“, erklärt Carl Martin Welcker, Generalkommissar der EMO Hannover. „Digitale Abbildungen beispielsweise für Simulationen sind ebenfalls schon länger möglich.“ Unter dem Stichwort Industrie 4.0 gehe es nun um die Vernetzung der gesamten Prozess- bzw. Wertschöpfungskette.

In einer durchgängig vernetzten Fertigungslinie ist eine flexible Produktion mit optimierten Abläufen möglich, sodass selbst kurzfristige Aufträge in kleinen Losgrößen übernommen werden können. Die komplette Vernetzung der gesamten Produktionslinie mit Echtzeitkommunikation und -regelung bringt den größten Mehrwert für Unternehmen, wenn sie die horizontale Kommunikation vom Auftragseingang bis hin zur Auslieferung realisiert. Innerhalb der Wertschöpfungskette gilt es darüber hinaus, neben den Zulieferern Logistikpartner und Kunden zu vernetzen, um größtmögliche Produktivität, Flexibilität und Effi-zienz zu erreichen. „Gelingt dies alles, bedeutet das einen Quantensprung in der Produktivität und katapultiert denjenigen, der es kann, an die Spitze des internationalen Wettbewerbs“, ist EMO-Generalkommissar C. M. Welcker überzeugt.