Neue Studie: Plattformökonomie im Maschinenbau

Nach Angaben des VDMA treibt der Maschinenbau den digitalen Wandel erfolgreich voran – bisher vor allem in der Produktion, künftig auch mit neuen Geschäftsmodellen. Dabei kommen digitalen Plattformen und der damit verbundenen Plattformökonomie immer größere Bedeutung zu; die Wertschöpfung in der Maschinenbauindustrie erfolgt immer stärker durch digitale Services.

 

 

(Bild: fotolia_kwanchaift)

„Anders als im Consumer-Bereich lassen sich die häufig komplexen Prozesse von der gemeinsamen Entwicklung und der individuellen kundenspezifischen Konfigurierung einer Maschine über die Inbetriebnahme bis zu den After-Sales-Services aber nicht radikal vereinfachen. Das Know-how, um die Anforderungen eines Kunden zu erfüllen, haben die Unternehmen. Damit kann der Maschinenbau auch in der Plattformökonomie der Treiber des Geschehens sein“, erläutert Hartmut Rauen, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des VDMA.

Zwingende Voraussetzung für diese führende Position ist allerdings, dass auch kleinere und mittlere Unternehmen den digitalen Wandel weiter vorantreiben. „Das Thema Plattformökonomie gehört zwingend auf Vorstands- und Geschäftsführungsebene verankert. Unternehmen müssen sich für die Plattformökonomie eine klare Strategie erarbeiten“, sagt H. Rauen.