Predictive Maintenance bei Trumpf

Der digitale Wandel wird greifbar: Immer mehr Beispiele aus der Praxis zeigen die Möglichkeiten und den konkreten Nutzen auf. Das belegte auch der 3. VDMA-Kongress Predictive Maintenance. Hier veranschaulichte beispielsweise Trumpf, wie das Thema Digitalisierung sowohl im eigenen Unternehmen als auch mit Bezug auf Kundenprojekte angegangen wurde. Transparenz über die Prozesse, Produktivitätssteigerungen und optimierte Serviceeinsätze auf beiden Seiten sind einige Ergebnisse.

Trumpf-Mitarbeiter steuern per Tablet Werkzeugmaschinen (Bild: Martin Stollberg/ Trumpf GmbH & Co. KG)

Trumpf wurde 1923 als mechanische Werkstätte gegründet und hat sich im Lauf seines Bestehens zu einem weltweit agierenden Unternehmen für Werkzeugmaschinen, Laser sowie Elektronik für industrielle Anwendungen entwickelt. Im Geschäftsjahr 2016/17 erwirtschaftete das Unternehmen mit rund 12.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 3,11 Mrd. €. „Wir sind Markt- und Technologieführer bei Werkzeugmaschinen und Lasern für die industrielle Fertigung und wirken mit unseren Innovationen in nahezu jeder Branche. Unsere Softwarelösungen ebnen den Weg in die Smart Factory; in der Industrieelektronik ermöglichen wir Hochtechnologieprozesse“, heißt es von Unternehmensseite. Als wesentlicher Erfolgsfaktor wird die Innovationskraft des Unternehmens angegeben. Entsprechend hoch sind die Aufwendungen für Forschung & Entwicklung. Diese lagen 2017 bei 318 Mio. €; die F&E-Quote beträgt 10,2 %. „Wir sind Innovationsgarant“, sagte Dr. Volker Nestle, Leiter Zentralbereich Forschung + Entwicklung, auf dem VDMA-Kongress Predictive Maintenance am 22. Februar 2018 in Frankfurt/M.