IBV bildet Grundlage für die Mensch-Roboter-Kollaboration

Die Industrielle Bildverarbeitung (IBV) wird derzeit von einer ganzen Reihe richtungsweisender Entwicklungen beeinflusst. Embedded Vision, Deep Learning sowie 3D-Bildverarbeitung sind einige der Themen. Damit ­erschließen sich die IBV zurzeit völlig neue Anwendungsfelder. Gleichzeitig schafft sie die Grundlage für die Mensch-Roboter-Kollaboration und die digitale Transformation in der Fertigung. Die Automatica 2018 gibt vom 19. bis 22. Juni in München Einblicke in die aktuellen Entwicklungen.

Die Elektronikindustrie ist eines der wichtigsten Einsatzgebiete für Bildverarbeitungs- und Robotersysteme (Bild: Cognex)

Aktuelle Trendthemen

Zahlreiche technische Trends führen momentan zu einschneidenden Veränderungen in der Bildverarbeitung und der industriellen Produk­tion. Schlagworte, wie die digitale Transformation in der Fertigung, Produktions-Assistenzsysteme, das vermehrte Zusammenwachsen von Automatisierung und Bildverarbeitung, Robot Vision, Embedded Vi­sion, Deep Learning und 3D-Bildverarbeitung, prägen derzeit die Entwicklungen.

Nach Ansicht von Christof Zollitsch, Geschäftsführer der Stemmer Imaging AG, stellt die Bildverarbeitung dabei eine entscheidende Schlüsseltechnologie für die Umsetzung der digitalen Transformation in der Automatisierung dar. „Derzeit wachsen die Bildverarbeitung und die Automatisierungstechnik unter anderem aufgrund der Implementierung des OPC-UA-Standards noch näher zusammen. Dieser Standard stellt die problemlose Kommunika-tion und Interoperabilität innerhalb eines Gesamtsystems sicher. Insofern ist es nur ein logischer Schritt, dass sich zunehmend auch viele Automatisierungsanbieter tiefer mit der Bildverarbeitung beschäftigen.“