Bain-Studie: Zu langsame Umsetzung von Digitalisierungsprojekten

In ihrer Studie „Von der Vision zur Transformation: Digitalisierung ist Chefsache“ hat die internationale Managementberatung Bain & Company herausgefunden, dass bislang nur etwa 5 % aller Unternehmen weltweit ihre digitalen Ziele erreichen. Dabei wachsen digitale Vorreiter wachsen rund 50 % schneller als der Wettbewerb und sind bis zu 30 % profitabler.

 

 

(Bild: fotolia_kwanchaift)

 

Ob Internet der Dinge (IoT), Advanced Analytics oder künstliche Intelligenz: Digitalisierungsansätze gibt es viele. Doch bislang erreichen nur rund 5 % aller Unternehmen weltweit auch tatsächlich ihre Ziele. Die zu langsame Umsetzung von Digitalisierungsprojekten ist nur ein Grund dafür. Häufig finden in Unternehmen einzelne Leuchtturmprojekte statt. Eine systematische, ganzheitliche Digitalstrategie fehlt jedoch. Das sind Ergebnisse der Studie von Bain & Company.

„Industrieunternehmen sollten 2 % bis 5 % ihres Umsatzes in die Digitalisierung investieren“, rät Dr. Jörg Gnamm, Bain-Partner und Co-Autor der Studie. Weiter erklärt er: „Die Investitionen zahlen sich aus. Denn digitale Vorreiter wachsen nicht nur rund 50 % schneller als der Wettbewerb, sondern sind auch bis zu 30 % profitabler.“ Selbst in der IT, deren Bedeutung durch die Digitalisierung noch einmal zunimmt, sinken die Komplexitätskosten um durchschnittlich 20 %.