Trumpf überträgt seine Digitalisierungslösungen auf den 3D-Druck

Auf der Formnext in Frankfurt/M. demonstrierte Trumpf, wie vernetzte 3D-Drucker in digitalisierten Fabriken die Transparenz steigern können. Das Unternehmen überträgt seine Digitalisierungslösungen jetzt auch auf seine 3D-Drucker der Truprint-Reihe und optimiert dadurch die Prozesse in der additiven Fertigung.

Trumpf setzt beim 3D-Druck auf Industrie 4.0 (Bild: Trumpf)

Trumpf hatte alle Truprint-3D-Drucker auf seinem Messestand in Frankfurt an ein Fertigungsmanagementsystem (MES) und eine intelligente Bestellplattform angebunden. Damit ist es den Mitarbeitern möglich, mobil und in Echtzeit auf die Prozessdaten der Drucker und die anstehenden Aufträge zuzugreifen. Die Produktion lässt sich planen und papierlos steuern. Das steigert die Transparenz, erhöht die Flexibilität und letztlich auch die Produktivität der Fertigung. "Trumpf ist beim Thema Industrie 4.0 Vorreiter. Wir zeigen Möglichkeiten, um auch die Prozesskette im 3D-Druck vollständig zu digitalisieren - von der Angebotserstellung bis zum gedruckten Bauteil", sagte Tobias Baur, Hauptabteilungsleiter Technologie bei Trumpf Additive Manufacturing (AM).

Um die additiven Technologien in der industriellen Produktion zu etablieren, setzt das Unternehmen bei seinen Anlagen auf hohe Zuverlässigkeit und Effizienz. "Andernfalls sind 3D-Druck-Verfahren nicht konkurrenzfähig gegenüber konventionellen Technologien, wie Fräsen oder Gießen", so Thomas Fehn, Hauptabteilungsleiter Vertrieb bei Trumpf Additive Manufacturing. Trumpf bringe hierfür über 50 Jahre Erfahrung aus dem Bereich Werkzeugmaschinen mit. Dabei wird alles aus einer Hand angeboten: Laserstrahlquellen, Optiken und Maschine. "Wir bringen alles mit, was man für 3D-Druck braucht. Bei der Industrialisierung der Verfahren ist das ein großer Vorteil, weil wir auf die Technologien zugreifen können, die am besten zur Fragestellung des Kunden passen", erläutert T. Fehn.

Um 3D-Drucker maximal auszulasten und in Serie zu produzieren, müssen die Anlagen automatisiert sein, ist man bei Trumpf überzeugt. Aus diesem Grund verfügt die neue Truprint 5000 über einen automatisierten Prozessstart. Dadurch reduzieren sich die händischen Tätigkeiten, wenn der Mitarbeiter die Anlage für den Druck vorbereitet. Das spart Zeit und steigert die Qualität sowie die Produktivität in der additiven Fertigung.