Logimat 2019 beleuchtet zukunftsfähige Intralogistik

Vom 19. bis 21. Februar 2019 findet die 17. Internationale Fachmesse für Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement, Logimat, auf dem Messegelände Stuttgart statt. Mit mehr als 1.600 Ausstellern ist sie komplett ausgebucht und belegt mit mehr als 120.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche alle zehn Hallen des Stuttgarter Messegeländes. In ihrem Rahmenprogramm mit mehr als 30 Fachforen und Live-Events gibt die Messe zudem praxisorientierte Einblicke und Informationen über das aktuelle Themenspektrum zukunftsfähiger Intralogistik.

(Bild: Euroexpo/Messe Stuttgart)

 

Unter dem Motto „Intralogistik aus erster Hand: Intelligent – Effizient – Innovativ“ zeigt die Logimat 2019  jüngsten Entwicklungen zur Bewältigung der Herausforderungen von Digitalisierung, Industrie/Logistik 4.0 und dem Internet der Dinge (IoT). Mit der erstmaligen Einbindung der Halle 2 sowie der Galeriefläche in Halle 1 hat der Münchener Messeveranstalter Euroexpo Messe- und Kongress-GmbH die Ausstellungsfläche um zusätzliche 7.500 m2 auf jetzt 120.000 m2 erweitert und damit die gesamtverfügbare Ausstellungsfläche auf dem Stuttgarter Messegelände aktiviert. „Die LogiMAT 2019 war im Juli 2018 bereits nahezu ausgebucht“, erklärt der neue Projektleiter der Logimat Stuttgart Michael Ruchty. „Gleichzeitig stieg die Ausstellernachfrage – insbesondere aus dem Ausland. Vor diesem Hintergrund haben wir alle Flächenoptionen genutzt, um die Nachfrage weitestgehend zu erfüllen und die Informations- und Vergleichsmöglichkeiten für das Fachpublikum noch einmal deutlich zu verbreitern.“

Von den mehr als 1.600 Ausstellern der 17. Internationalen Fachmesse für Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement kommt fast ein Drittel aus dem europäischen Ausland und Übersee. Australien, China, Indien, Japan, Kanada, Korea, Taiwan und die USA sind mit rund 90 Ausstellern vertreten – etwa jeder zweite davon aus China und Taiwan. „Die Messeleitung geht davon aus, dass diese Entwicklung ihren Widerhall in einer weiteren Internationalisierung, auch des Fachpublikums, finden wird“, so M. Ruchty. „In der vergangenen Dekade hat die Logimat den Zustrom internationaler Besucher insgesamt, wie auch bei den Gästen aus Übersee, mehr als verfünffacht. Damit liegt die Entwicklung um ein Vielfaches über dem jüngst vom Verband der deutschen Messewirtschaft (Auma) für die vergangenen zehn Jahre veröffentlichten Zuwachs von 30 %.“ Für die drei Messetage im Februar rechnet der Veranstalter mit insgesamt rund 57.000 internationalen Fachbesuchern.

Um ihnen einen direkten interessengeleiteten Anlauf zu bieten, ist die Hallenbelegung der LogiMAT 2019 traditionell nach Ausstellergruppen gegliedert. Als stärkste Gruppe präsentieren die Maschinen- und Anlagenbauer ihr aktuelles Produkt- und Lösungsspektrum für effiziente Warenflüsse in den Hallen 1 – nebst Galerie –, 3, 5 und 7 sowie in einem Teilbereich der Halle 2. Im Mittelpunkt steht dabei die ganzheitlich ausgerichtete Prozessautomatisierung mit skalierbaren Angeboten für optimierte Fertigungsprozesse kleiner Stückzahlen bis hin zur Losgröße 1 in individueller Ausprägung. Bestimmende Technologien reichen dabei von Fahrerlosen Transportfahrzeugen (FTF), über neuartige stationäre und mobile Pickroboter oder intelligent konzipierte Fördertechnik-Baukästen bis hin zu Routenzügen und neuartigen Hochleistungs-Shuttles. Zudem sind unter den Exponaten IT-gestützte Leistungsangebote für die Layout-Planung und Anlagenkonzeption sowie für den Wartungs-, Instandhaltungs- und Ersatzteilbedarf zu finden.

Die Aussteller der ergänzenden Produktangebote und Neuentwicklungen aus den Bereichen Verpackung, Verpackungs- und Wiegesysteme, Behälter und Kennzeichnungstechniken sind direkt gegenüber in den Hallen 4 und 6 auf der Südachse zu finden. Dort erwartet die Messebesucher ein Angebotsspektrum, das von neuen Drehteller-Stretchwicklern, 3D-Schwerpunktwaagen und 3D-Frachtvermessung in mobiler Ausprägung oder als fest installierte Deckenvariante über digitale Sicherheitsdrucker, fälschungssichere Etiketten und erweiterte RFID-Drucker, -Etiketten und -Anwendungen bis hin zu Logistik 4.0-Lösung im Mehrwegbereich und der Präsentation von halbautomatischen Verpackungsinseln reicht.

Die Schlüsselrolle bei der Erfüllung von Anforderungen der Prozessautomatisierung und Digitalisierung fällt der IT zu. Die Anbieter von Softwarelösungen für die Intralogistik, zweitstärkste Ausstellergruppe auf der LogiMAT 2019, sind in den Hallen 6 und 8 vertreten. Dort finden das Fachpublikum neben einer Vielzahl unterschiedlich ausgelegter Warehouse Management Systeme mit neuen Funktionen für ganzheitlich vernetzte Prozesse und ersten Anwendungen mit Verfahren und Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) insbesondere innovative Lösungen beispielsweise für industrielle Wearable-Computing-basierte Augmented Reality (AR), für Telematik und Transportmanagement sowie Informationssicherheits-Managementsysteme (ISMS) und aktuelle Softwarelösungen in den Bereichen Zoll-, Versandabwicklung und Exportkontrolle.

Von den Flurförderzeugen sind nach Veranstalterangaben alle weltweit führenden Hersteller in Stuttgart präsent. Sie stellen in den sich gegenüberliegenden Hallen 9 und 10 Neuentwicklungen bei den Flurförderzeugen und Zubehör, Fahrerassistenz- und Flottenmanagementsystemen vor, mit dem Schwerpunkt auf Lösungen für das Batterie- und Energiemanagement in Halle 10. In Halle 7 sind die Fahrerlosen Transportsysteme (FTS) zu finden. Premieren sind angekündigt etwa in den Bereichen Niederhubwagen, Deichsel- und Gelenkstapler, multidirektionale Schubmaststapler und verbrennungsmotorische Stapler mit Abgasstufe 5. Highlights dabei sind unter anderem Schubmaststapler mit Kippkabine oder neigbarem Mast für Einsätze unter beengten Platzverhältnissen sowie fahrerlose Hochhub-FTF und Elektrostapler.