KI – Vom Modewort in den Chip und nun in die Steuerung

Die Lernmuster des menschlichen Gehirns in Chips gießen und damit das Leben revolutionieren, das haben sich diverse (Chip-)Hersteller zur Aufgabe gemacht. Und nicht nur in Comsumer-Produkten sollen sie revolutionäre Möglichkeiten schaffen, sondern auch im industriellen Bereich. Siemens setzt dazu auf Intel/Movidius-Technologie; ICS und Syslogic auf Nvidia-Bausteine. Und das sind nur einige Beispiele …

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Künstliche Intelligenz bedeutet, aus enormen Datenmengen Zusammenhänge zu analysieren. Schlüsselworte hier sind ­Machine Learning und Deep Learning. Sie stellen jeweils eine spezielle Art von Lernverfahren dar, um mittels Algorithmen diese Zusammenhänge herauszufiltern. Grundlage dafür bilden hohe Rechenleistung und Speicherkapazität. Deshalb waren diese Anwendungen bislang zumeist in der Cloud angesiedelt, die beide Erfordernisse in ausreichender Form bereitstellt. Seit einiger Zeit erobert KI zudem den Mikrocontrollerbereich und hält mittlerweile auch Einzug in SPS, Embedded-PC & Co. Im industriellen Bereich werden unter anderem Machine-Vision-Aufgaben, wie visuelle Qualitätskontrolle oder bildgesteuerte Robotersysteme, sowie Intelligent Control als prädestinierte Anwendungsbereiche angegeben.