30 Jahre Drehgeber – eine Zeitreise in die Zukunft

Die Wachendorff-Gruppe feiert in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass besuchte die Redaktion den geschäftsführenden Gesellschafter Robert Wachendorff und sprach mit ihm über die Drehgeber­anfänge vor rund 30 Jahren, die 3+1-Highlights und einen neuen Universal-Drehgeber-Ansatz. Letztgenannter ermöglicht die Wahl verschiedener ­Industrial-Ethernet-Protokolle auf nur einer Hardware.

Robert Wachendorff, geschäftsführenden Gesellschafter der Wachendorff Automation GmbH

Robert Wachendorff, geschäftsführenden Gesellschafter der Wachendorff Automation GmbH

 

Gegründet wurde die Wachendorff-Gruppe 1978 von Rolf Wachendorff als Handelsunternehmen. Der Einstieg ins Drehgebergeschäft erfolgte Ende der 1980er-Jahre. „1989 haben wir eine kleine Serie von inkrementalen Drehgebern mit Durchmessern von 40 mm, 50 mm und 58 mm auf den Markt gebracht – mit Welle und Hohlwelle“, erzählt R. Wachendorff. Als wichtige Merkmale der damaligen Produkte nennt er: „Wir verwendeten die modernsten Chips und hatten daher im Vergleich zu anderen am Markt verfügbaren Produkten weniger Bauteile und waren mit den Optionen sehr flexibel. Das war eine Innovation für den Markt und brachte uns schnell Erfolge.“ Angespornt von dieser Bestätigung wurde auf den Drehgeberbereich das gleiche Geschäftsmodell wie bei den Handelsprodukten angewandt: kundenindividuelle Lösungen realisieren. „Bis heute sind daraus neben den Serienprodukten mehr als 3.000 Kundenvarianten entstanden“, freut sich der Geschäftsführer.

2006 folgten dann die Aufteilung sowie die Abspaltung eines Teils der Unternehmensgruppe: Das Handelsgeschäft wird seit dem in der Wachendorff Prozesstechnik GmbH fortgeführt und das Drehgebergeschäft findet sich in der Wachendorff Automation GmbH wieder.