Sick steigert Umsatz 2018 um 8,3 % auf über 1,6 Mrd. €

Sick blickt auf ein positives Geschäftsjahr 2018 zurück: Der Auftragseingang wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 10,3 % auf 1,7 Mrd. €, der Konzernumsatz um 8,3 % auf 1,63 Mrd. € und die Zahl der weltweit Beschäftigten um 10,5 % auf 9.737 (per 31. Dezember). Nach Unternehmensangaben zahlen sich damit die Investitionen in Start-up-Initiativen aus.

Dr. Robert Bauer, Vorstandsvorsitzender der Sick AG (Bild: Sick)

 

Zur weiteren Bilanz gibt Sick an, dass das Ebit mit 7,2 % (2017: 9,8 %) unter Berücksichtigung der geplanten massiven Erhöhung der Innovationsausgaben auf nun 11,8 % des Umsatzes auf hohem Niveau bleibt. "Damit wurde die zu Beginn des Jahres prognostizierte Entwicklung erreicht, allerdings durch Überhitzungserscheinungen auf den Beschaffungsmärkten getrübt, die zu erheblichen Mehrkosten auf der Materialkostenseite führten. Des Weiteren belasteten gegenläufige Währungseinflüsse das Ergebnis", heißt es von Unternehmensseite.

„Mit der gezielten Erhöhung des F&E-Anteils steigern wir im Zuge des Technologiewandels hin zu künstlicher Intelligenz unsere Innovationskraft und sichern somit die Zukunftsfähigkeit“, erklärte Dr. Robert Bauer, Vorstandsvorsitzender der Sick AG, anlässlich der Veröffentlichung der Bilanzkennzahlen. „Die bereits sichtbaren Erfolge unserer Start-up-Initiativen geben uns Recht: So profitiert Sensorintelligenz von Deep Learning und liefert neue Funktionalitäten für Sensoren.“ Auf der Hannover Messe 2019 präsentierte Sick seine neue Softwarelösung basierend auf Deep-Learning-Algorithmen. Anwender von Systemlösungen in der Logistikautomation würden aus dieser neuen Technologie bereits einen Mehrwert schöpfen.