Materialise und HP weiten Zusammenarbeit zur Förderung industriellen 3D-Drucks aus

Materialise und HP Inc. gaben auf der Rapid+TCT Conference in Detroit den Ausbau ihrer Zusammenarbeit bekannt. Damit wollen sie den Weg zum industriellen 3D-Druck weiter ebnen. Mit der Zusammenarbeit verbunden ist die Einbindung der Software von Materialise in HPs Jet-Fusion-3D-Druck-Lösungen.

(Bild: fotoila_scanrail)

"Die jüngsten technologischen Fortschritte haben für neue Impulse und ein wachsendes Bewusstsein für den 3D-Druck als relevante ergänzende Fertigungstechnologie gesorgt, die den Wandel der Fertigungsprozesse unterstützt", so Fried Vancraen, Gründer und CEO von Materialise. "Ausgelöst durch die Optimierungspotenziale beim Design und die Möglichkeiten der kundenindividuellen Serienproduktion erkennen die Hersteller die wirtschaftlichen Vorteile und bereiten sich auf die Anwendung des 3D-Drucks in großem Maßstab vor. HP und Materialise arbeiten zusammen, um die Hürden beim Einsatz des 3D-Drucks zu beseitigen und so einen offeneren Markt zu schaffen. Anwender profitieren dabei von mehr Auswahl, mehr Kontrolle und geringeren Kosten, was zu einer höheren Akzeptanz führen wird."

"Wir schätzen die langjährige Zusammenarbeit mit Materialise seit unserem Eintritt in den 3D-Druck im Jahr 2016 und teilen die gemeinsame Vision, unsere Kunden auf dem Weg zur digitalen Fertigung zu unterstützen", sagte Christoph Schell, President, HP 3D Printing and Digital Manufacturing. "Die Kombination unserer innovativen Ansätze für Software, Datenintelligenz und 3D-Druck wird zur Entwicklung und Produktion völlig neuer Anwendungen in den weltweit führenden Branchen – darunter Automotive, Industriegüter, Healthcare und Konsumgüter – führen."

HP und Materialise arbeiten gemeinsam an verschiedenen Maßnahmen zur Beschleunigung der digitalen Transformation der Fertigung. Zu diesen Maßnahmen zählt die Integration einer neuen Version des Materialise Build Processors. Sie unterstützt die gesamte Druckerpalette im HP-Jet-Fusion-3D-Druck-Portfolio, einschließlich des neu angekündigten HP Jet Fusion 5200 und der HP-Jet-Fusion-500/300-Serie. Der Build Processor von Materialise bietet nach eigenen Angaben eine nahtlose Verbindung zwischen der Materialise Magics 3D Print Suite und den HP-Jet-Fusion-3D-Druck-Lösungen. "Er ermöglicht so eine erweiterte Datenaufbereitung sowie eine verbesserte Betriebsführung und Produktionsüberwachung. In Kombination mit der Materialise Streamics Software können Anwender relevante Daten der Druckaufträge zur besseren Rückverfolgbarkeit speichern. Der neue Materialise Build Processor für das HP-Jet-Fusion Portfolio wird in der zweiten Jahreshälfte verfügbar sein", heißt es in einer Pressemeldung aus dem Haus Materialise.

Eine weitere Maßnahme ist der kostenlose Zugang zur Materialise-Magics-Essentials-Software für sechs Monate für jeden Kunden, der einen HP-Jet-Fusion-3D-Drucker der 500/300 Serie kauft. Kunden sollen dabei von der kostenlosen Testversion profitieren, indem sie das Farb- und Texturhandling der Materialise-Datenaufbereitung mit den Vollfarbspektrum-Funktionen der Serie HP Jet Fusion 500/300 kombinieren können. "Mit der Materialise-Magics-Essentials-Software können Nutzer eine umfassende Anzahl von Dateiformaten einschließlich Farb- und Texturinformationen importieren, Texturen oder Farben einfach auf markierte Bereiche anwenden und native Farbinformationen und Texturen während der Modellreparatur beibehalten", heißt es weiter in der Pressemeldung.

www.materialise.com

www.hp.com