Aus der Praxis: Variantenmanagement bei Hauni

Das Wechselspiel zwischen Produktkonfiguration, 3D-CAD und ERP ist eine zentrale Herausforderung für die Zusammenarbeit von Vertrieb und Engineering. Dieser musste sich auch Hauni, Spezialist für Maschinen und Anlagen in der Tabakindustrie, stellen. Das Unternehmen produziert eine Vielzahl unterschiedlicher Maschinentypen in individueller Ausprägung. Um seine Prozesse zentral zu steuern und die beteiligten Systeme zusammenzuführen, wird auf Know-how aus dem Haus Camos gesetzt.

Mithilfe von Hightech-Kameras befreit der Tobaccosorter Tabak von Fremdkörpern

Die CPQ-Lösung im Einsatz

Inzwischen ist Camos CPQ seit über drei Jahren im Einsatz. Die Konstruktion von Mechanik und Automatisierungstechnik, das CAD-Fabriklayout und das Application Engineering sind komplett integriert. „Aber auch die Vertriebsmitarbeiter profitieren enorm von der Lösung und der neuen Datenkonsistenz“, sagt M. Bruns. „Denn die Zahl der Abweichungen und Fehler zwischen den diversen Engineering-Dokumenten ist deutlich zurückgegangen und der Vertrieb hat immer verlässliche Daten und Layouts.“ Hinzu kommt die Zeitersparnis: „Weil aktualisierte 3D-Modelle automatisch erstellt werden, sobald wir im Camos CPQ eine Komponente konfigurieren, läuft der Abwicklungsprozess viel schneller.“ Der abteilungsübergreifende Abstimmungsaufwand sei deutlich gesunken und M. Bruns ergänzt: „Früher hatten wir für alle Teilbereiche Spezialisten. Aber kaum jemand hatte das Gesamt-Know-how über alle Prozesse. Durch die zentrale Stammdatenhaltung bekommen unsere Kollegen jetzt breites, übergeordnetes Wissen zu den Zusammenhängen. Das steigert die Qualität der Arbeit ungemein.“

www.camos.de
www.hauni.com/de


Autor:
Felix v. Landsberg
CEO  der Presseagentur Kleine Republik in Köln.