EMVA: Werner Feith ist neuer Standards Manager

Die European Machine Vision Association (EMVA) hat Werner Feith zum neuen EMVA Standards Manager ernannt. Er soll künftig die europäischen Standardisierungsaktivitäten für den EMVA weltweit vorantreiben, den Entwicklungsprozess von Bildverarbeitungsstandards koordinieren sowie in dem sich rasch verändernden Industrie- und Produktionsumfeld neue Handlungsfelder für Standardisierung identifizieren.

Werner Feith koordiniert als Standards Manager die Standardisierungsaktivitäten des EMVA (Bild: EMVA)

 

Werner Feith hat an der TU München ein Studium der Festkörperphysik absolviert. Nach einiger Zeit in der Computerindustrie gründete er die Sensor to Image GmbH. Nach deren Verkauf im Jahr 2017 bietet sich für ihn nun mit der Position des EMVA-Standardmanagers die Gelegenheit, seine Karriere in der Bildverarbeitungsbranche fortzusetzen und seine umfangreiche Standardisierungserfahrung einzubringen.

„Wir freuen uns außerordentlich, dass Werner Feith die im EMVA Team so wichtige Position des Standard Managers wieder besetzt. Werner verfügt über mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung mit analogen und digitalen Kameraschnittstellen. Seit über zehn Jahren ist er in den technischen Komitees der Bildverarbeitungsstandards ,GigEVision' und USB3 Vision sowie ,GenIcam' vertreten und war fünf Jahre lang an der Entwicklung des ,CoaxPress'-Standards beteiligt. Er bringt die ideale Kombination mit aus langjähriger Branchen- und Managementerfahrung und hat die Standardisierungsaktivitäten in der Bildverarbeitung schon viele Jahre aktiv mitgestaltet. Wir freuen uns sehr darauf, gemeinsam mit ihm die EMVA-Standardisierungsaktivitäten weiter voranzutreiben”, betont EMVA Präsident Jochem Herrmann.

Seit nunmehr 15 Jahren betreut die European Machine Vision Association (EMVA) die Entwicklung von Standards für die Bildverarbeitungsindustrie mit den Standards "GenICam" und EMVA1288. ",GenICam' normiert die High-Level Schnittstelle zwischen einem Bildverarbeitungsgerät und einem Computer. EMVA1288 ist ein Charakterisierungs- und Spezifikationsverfahren für Bildsensoren und Kameras, die in der Bildverarbeitung verwendet werden. Mit dem Industrial Embedded Vision Interface Standard und dem Open Optics Camera Interface Standard hat die EMVA aktuell zwei weitere Standardinitiativen angestoßen", heißt es in einer Pressemeldung der Organisation.