Abkürzung in die Cloud

Das Idealbild von IoT und Industrie 4.0 zeichnet eine hierarchiefreie Produktion. In der indus­triellen Wirklichkeit sind die verschiedenen Ebenen zwischen den einzelnen Produktionskomponenten in der Fabrik und der weltweiten Cloud heute allerdings immer noch vorhanden. Wichtige Schritte zur übergreifenden Vernetzung werden deshalb nicht zuletzt an den Übergängen zwischen den Ebenen realisiert. Durch die Übernahme der Geschäftstätigkeit von Comtrol erschließt Pepperl+Fuchs nun für seine Kunden weitere Möglichkeiten, Daten aus der Feldebene über die Hierarchiegrenzen hinweg einfach und dennoch umfassend verfügbar zu machen.

Pepperl+Fuchs Comtrol bietet IO-Link-Master mit paralleler OPC-UA-Kommuni­kation, ­Devicemaster und Ethernet-­Switches aus dem Comtrol-Portfolio

Robuste Switches

Die Switches der Produktfamilie Rocketlinx von Pepperl+Fuchs Comtrol stellen ein weiteres Verbindungselement mit zentraler Bedeutung für die übergreifende Datenanbindung dar. Sie stehen als Unmanaged und Managed Switches zur Verfügung und zeichnen sich durch ihr robustes Design aus. Damit sind sie für praktisch alle industriellen Umgebungen geeignet und gewährleisten auch unter rauen Bedingungen die zuverlässige Datenübertragung. Zur Produktfamilie gehören Po­wer-over-Ethernet- und Gigabit-Switches in verschiedenen Größen, mit einer großen Port-Varianz und für unterschiedliche Montagearten.

Bei den Unmanaged Switches handelt es sich um einfache Ethernet-Strukturkomponenten, die sich besonders für den Einsatz in kleineren Netzwerken oder Erweiterungen eignen. Prädestiniert sind sie für Netzwerke mit geringem Datenaufkommen ohne Segmentierung. Ihr Anschluss erfolgt per Plug-and-play ohne komplizierte Einrichtung. Die Managed Switches für hohes Datenaufkommen erlauben Remote Control und Traffic-Überwachung, auch bei vielen Teilnehmern in Enter­prise-Netz­werken. Sie bieten schnelle Reaktionszeiten und garantierte Bandbreiten, lassen die Trennung von Netzwerksegmenten zu und unterstützen das Simple Network Management Protocol (SNMP) zur Statusüberwachung durch den Adminis­trator. Außerdem bieten sie umfassende Möglichkeiten zur Parametrierung von Feldgeräten.

„Die Verbindung von Pepperl+Fuchs mit Comtrol stärkt unseren Sensorik-4.0-Ansatz“, betont Dr. T. Sebastiany. „Wir werden das Designzentrum in Minneapolis nicht nur behalten, sondern gezielt weiter ausbauen. Das Know-how der Kollegen dort wird uns dabei helfen, unsere Kunden bei der Migration von den gegenwärtigen Strukturen zur Digital Factory der nahen Zukunft noch umfassender zu unterstützen. Die Technologie von Pepperl+Fuchs Comtrol spielt eine Schlüsselrolle, wenn es darum geht, diesen Übergang schneller und reibungsloser zu ­gestalten. Pepperl+Fuchs ist mit dieser Akquise zum Komplett­anbieter vom Sensor bis in die Cloud geworden.“

www.pepperl-fuchs.de