Aus der Praxis: MES als Enabler für die digitale Fertigung bei Stihl Tirol

Seit 1981 produziert die Stihl Tirol GmbH – vormals unter dem Namen Viking – Rasenmäher, Mähroboter, Aufsitzmäher, Gartenhäcksler & Co. An aktuell 23 Montagelinien werden diese Produkte von ca. 600 Mitarbeitern gefertigt. Vor Kurzem ist der Standort um 20.000 m² zusätzliche Nutzfläche erweitert worden. Zur Absicherung des Unternehmenserfolgs setzt man unter anderem auf Digitalisierungsmaßnahmen im Fertigungsbereich und vertraut dabei auf das MES-Know-how von Industrie Informatik. Daraus resultierten bislang eine Einzelteilrückverfolgung, die transparente Visualisierung von Fertigungsfortschritten und die Qualitätsdatenerfassung zur Sicherstellung der damit verbundenen selbstauferlegten Standards.

An aktuell 23 Montagelinien werden Stihl-Produkte, wie Rasenmäher, Mähroboter, Aufsitzmäher und Gartenhäcksler, von ca. 600 Mitarbeitern gefertigt (Bild: Stihl Tirol)

Als Stihl Tirol sich für die Einführung eines neuen MES entschied, wurden zunächst einige Kernanforderungen an die neue Lösung definiert. „Ziel war es damals, unsere Fertigungsprozesse dahingehend zu optimieren, dass automatisch umfangreiche Informationen zu den produzierten Geräten erfasst werden. ­Zudem wollten wir mehr Transparenz für weitere Optimierungsmaßnahmen erreichen“, beschreibt Harald Ganster, als Abteilungsreferent für die Shopfloor IT bei Stihl Tirol unter anderem für alle fertigungsnahen Hard- und Softwaresysteme verantwortlich. Weiter sagt er: „Bei 23 Montagelinien und hoher Produktdiversifikation ist es zudem notwendig, dass ein MES flexibel an die Gegebenheiten in der Fertigung anpassbar ist. Wir setzten damals auf eine Lösung, die diesen und anderen Anforderungen nicht gerecht wurde, und so machten wir uns auf die Suche.“

Mit den bereits gesammelten Erfahrungen und Voraussetzungen, wie maximale Flexibilität, Release-­Sicherheit und transparente Kostengestaltung, wurde Stihl Tirol schlussendlich beim oberösterreichischen MES-Anbieter Industrie Informatik fündig. ,,Industrie Informatik überzeugte allen voran mit uneingeschränkter Konnektivität innerhalb der Systemlandschaft, zertifizierte SAP-Standardschnittstelle und Qlikview-Connector inklusive. Darüber hinaus waren wir von der umfassenden Parametrierbarkeit innerhalb des Standards von Cronetwork MES überzeugt. Diese hohe Flexibilität hat den Unterschied ausgemacht“, nennt H. Ganster als Gründe für die Wahl dieses MES.