Fujitsu verschiebt Grenzen von Deep Learning und KI

Auf der jährlichen ISC High-Performance-Computing-Konferenz vom 16. bis 20. Juni 2019 in Frankfurt zeigt Fujitsu, wohin die weitere Entwicklung Künstlicher Intelligenz führt. Hier präsentiert das Unternehmen technische Innovationen zur Optimierung von Geschäftsprozessen und für den gezielten Einsatz von KI. Eines der Highlights ist die Deep Learning Unit (DLU). Die Innovationen bieten einen Einblick in den aktuellen Status des Supercomputers Fugaku, den Nachfolger des K-Computers.

(Bild: fotolia_peshkova)

 

Auf seinem Stand auf der ISC 2019 legt Fujitsu einen besonderen Schwerpunkt auf Deep Learning, einer speziellen KI-Technologie, die vor allem bei der Automatisierung eine zentrale Rolle spielt. Deep Learning nutzt komplexe künstliche neuronale Netze für die Verarbeitung großer Datenmengen und beschleunigt das Training von KI bzw. KI-Systemen. Die hieraus resultierenden Vorteile bestehen unter anderem in einer höheren Effizienz sowie einem niedrigeren (Kosten-) Aufwand für das Trainieren von KI. So können bereits in diesem Stadium zusätzliche Ertragsressourcen erschlossen und neue Geschäftsmöglichkeiten genutzt werden.

Mit dem AI-Zinrai-Deep-Learning-System mit der DLU will Fujitsu zeigen, wohin die Reise beim Deep Learning geht: durch eine exponentielle Steigerung der Leistung auf das Zehnfache pro Watt im Vergleich zu heute verfügbaren alternativen Ansätzen. Die DLU kann dieses Potenzial aufrufen, indem sie die Zeit für das Training und Testen von KI-Modellen verkürzt und damit insgesamt zu einer Beschleunigung von Geschäftsprozessen beiträgt.