VDE|DKE: Deutschland und China vereinbaren stärkere Zusammenarbeit bei digitaler Transformation

Bei einem Treffen der Deutsch-Chinesischen Kommission Normung (DCKN) im chinesischen Xiamen haben Vertreter von VDE|DKE mit ihren chinesischen Kollegen eine stärkere Zusammenarbeit vereinbart. Das Treffen findet einmal jährlich statt und wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMWi) und der Standardization Administration of China (SAC) organisiert. Deutschland und China haben sich darauf verständigt, in mehreren Bereichen noch stärker zusammenzuarbeiten. Insbesondere bei der digitalen Transformation wie maschinenlesbare und -interpretierbare Normen.

Michael Teigeler, Geschäftsführer von VDE|DKE, will die Zusammenarbeit mit China im Bereich Normung verstärken (Bild: VDE/Bernd Euring)

 

„China ist für uns ein Partner von enormer Bedeutung, mit dem eine enge Zusammenarbeit sehr fruchtbar aber auch absolut notwendig ist, um die internationale Entwicklung der Standardisierung voranzutreiben“, sagt Michael Teigeler, Geschäftsführer der vom VDE getragenen Normungsorganisation VDE|DKE, und ergänzt: „VDE|DKE bestimmt international maßgeblich technologischen Fortschritt mit.“ 

Eine engere Zusammenarbeit solle es bei Themen, wie Digitaler Zwilling, Künstliche Intelligenz bei industriellen Anwendungen, IT-Sicherheit, funktionale Sicherheit und Predictive Maintenance (vorausschauender Wartung), geben. Zudem unterstützen beide Seiten die Initiierung deutsch-chinesischer Industrie-4.0-Testbeds zur Förderung eines agilen Ansatzes in der Normung. „Wir haben uns darüber hinaus darauf verständigt, den Informationsaustausch und die bilaterale Zusammenarbeit bei aktuellen und neuen Normungsthemen in der Elektromobilität weiterzuführen und zu vertiefen“, berichtet der VDE-Normungschef.