Formnext 2019 mit vielen Sonderthemen

Vom 19. bis 22. November findet die Formnext, Leitmesse für Additive Manufacturing und die nächste Generation intelligenter industrieller Fertigungs- und Herstellungsverfahren, in Frankfurt/M. statt. Mit dem weiteren Ausbau der Prozesskette und einer Vielzahl an Sonderthemen setzt die Mess auch im fünften Jahr ihr Wachstumstempo fort - Ende September 2019 hatten sich über 740 Aussteller angemeldet.

Impression von der Formnext 2018 in Frankfurt/M. (Bild: Mesago Messe Frankfurt)

 

Mit der Ausstellerzahl rund sechs Wochen vor Messestart wird die Gesamtzahl aus dem Vorjahr bereits um 17 % übertroffen. Auch die gebuchte Bruttofläche von mehr als 50.000 m² übertrifft der Größe der Formnext 2018 (Endstand) um 35 %. Getragen wird das Wachstum der Formnext von Standvergrößerungen der bisherigen Aussteller und zahlreichen Neuausstellern, die die Formnext für sich als Messeplattform entdeckt haben. 285 Unternehmen aus 29 Nationen werden erstmals auf der Formnext ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren.  65 % stammen aus dem Ausland, wobei Unternehmen aus China, dem Partnerland USA, Großbritannien, Italien, Frankreich, Spanien und den Niederlanden am stärksten vertreten sind. Aufgrund des starken Wachstums findet die Formnext 2019 erstmals in den Messehallen 11 und 12 und damit im modernsten Teil des Frankfurter Messegeländes statt.
 
„Mit einer großen Bandbreite an Lösungen sowie etablierten und ganz neuen Sonderthemen ist die Formnext 2019 erneut der weltweite Fixpunkt für Additive Fertigung und moderne industrielle Produktion“, so Sascha F. Wenzler, Vice President, Mesago Messe Frankfurt GmbH. Ob Software, Digitalisierung, Pre-Processing, AM-Fertigungslösungen, Post-Processing, Oberflächenbearbeitung oder Qualitätssicherung und Messtechnik – die komplexe Welt der Additiven Fertigung und ihre Prozesse sind auf der Formnext zu Hause. 2019 werden sich Aussteller aus 34 Nationen und die Weltelite des Additive Manufacturing präsentieren Der internationale Ausstelleranteil liegt bei rund 55 %. Neben Deutschland sind die wichtigsten Ausstellerländer China, USA, Frankreich, Italien, Großbritannien, Spanien und die Niederlande.   

Dabei bieten die Aussteller Lösungen, Produkte, Dienstleistungen und Beratung für vielfältigste Anwendungen des industriellen 3D-Drucks in den verschiedenen Branchen und Anwenderindustrien. Dazu zählt von Maschinenbau, Automotive, Aerospace über Medizintechnik, Dental über Bauindustrie, Öl- und Gasförderung, Schiffbau bis zu Schmuck. Den AM-Dienstleistern kommt hierbei eine besondere Rolle zu, da Anwender mit deren Hilfe und ohne Investment in die eigene Produktion, Zugang zur Additiven Fertigung erhalten. Zusätzlich präsentieren im Rahmenprogramm innovative Start-ups zukunftsweisende Ideen. Im Zentrum steht insgesamt die effiziente Realisierung von Teilen und Produkten, von der Konstruktion bis zur Serienfertigung. Besucher erleben damit auf der Formnext 2019 die Zukunft der industriellen Fertigung.

Deutliche Zunahmen verzeichnet die Formnext ebenfalls entlang der gesamten Prozesskette. Neben zahlreichen Entwicklungen zur Industrialisierung der Additiven Fertigung rücken auch Kunststoffmaterialien wieder verstärkt in den Fokus der Branche. Das liegt zum einen an neuen Fertigungsmethoden, einer deutlichen Leistungssteigerung der Anlagen und neuen Materialentwicklungen wie Hochtemperatur- und Verbundwerkstoffen. Dadurch erschließen sich neue Anwendungen, mit denen teilweise auch Metallkomponenten ersetzt werden können. Eine starke Dynamik zeigt auch der Bereich Postprocessing, der für die industrielle Weiterentwicklung der Additiven Fertigung von entscheidender Bedeutung ist. „Hier haben zahlreiche Unternehmen aus traditionellen Industriebereichen die Marktchancen ergriffen und sehr spannende Produkte und Technologien entwickelt“, so S. F. Wenzler.