VDMA: Maschinenbau in schwierigen Zeiten

Die Folgen des Handelsstreits zwischen den USA und China machen sich laut dem VDMA im Maschinenbau immer stärker bemerkbar: Produktion und Auftragseingänge sind rückläufig. Die Industrie rechnet mit mehr Kurzarbeit. Den Klimaschutz will der Maschinenbau mit seinen Technologien voranbringen.

Carl Martin Welcker, VDMA-Präsident (Bild: VDMA)

 

"Der exportstarke Maschinenbau in Deutschland leidet zunehmend unter den vielen Verwerfungen auf den internationalen Märkten. Insbesondere der noch immer ungelöste Handelsstreit zwischen den USA und China macht den Betrieben zu schaffen, weil er sich auf immer mehr Branchen und Länder direkt und indirekt auswirkt", heißt es aus den Reihen des VDMA. Der Branchenverband verweist zudem auf eine eigene aktuelle Umfrage unter deutschen Maschinenbaubetrieben in China, nach der auch dort die Stimmung unter dem Handelskonflikt leidet. 40 % der befragten Firmen bezeichneten ihre aktuelle Geschäftslage als „schlecht“, weitere 40 % als „zufriedenstellend“. Das sind die schlechtesten Werte seit Beginn dieser VDMA-Erhebung vor drei Jahren. Und für das vierte Quartal 2019 sowie das erste Quartal 2020 sehen die Betriebe in China keine Besserung der Lage voraus.