BMWi präsentiert mit Gaia-X neuen Datenraum für Europa

Am 29. Oktober fand der Digital-Gipfel in Dortmund statt. Hier stellte Forschungsministerin Anja Karliczek gemeinsam mit dem BMWi Pläne für eine neue Dateninfrastruktur in Europa vor. Gaia-X heißt das Programm, das ein offenes, digitales Ökosystem schaffen soll, in dem Daten sicher und vertrauensvoll verfügbar gemacht, zusammengeführt und geteilt werden sollen.

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek bei der Vorstellung der Pläne für Gaia-X auf dem Digital-Gipfel (BMBF/Hans-Joachim Rickel)

 

Auf dem Digital-Gipfel in Dortmund hat Bundesforschungsministerin Anja Karliczek zusammen mit dem Beauftragten für Digitale Wirtschaft des Bundeswirtschaftsministeriums, Thomas Jarzombek, Pläne für den Aufbau einer vernetzten, offenen Dateninfrastruktur auf Basis europäischer Werte vorgestellt.

Mit Gaia-X soll Europa ein Stück weit unabhängiger werden und die Souveränität im Umgang mit den Daten von Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen gestärkt werden. Dies soll unter anderem dadurch möglich werden, dass Gaia-X technisch sicherstellt, dass die Daten den europäischen Raum nicht ungewünscht verlassen können.

„Gaia-X ist eines der wichtigsten Digitalprojekte, um die Spitzenposition der deutschen und europäischen Wirtschaft international zu verteidigen. Mit Gaia-X wird ein sicherer europäischer Raum für die Datenspeicherung und -verarbeitung geschaffen werden. Das ist dringend notwendig: Denn die Macht über die Daten in Europa soll nicht mehr in den Händen einiger weniger internationaler Konzerne liegen. Mit unserem Projekt werden in Europa sichere Straßen in der digitalen Welt gebaut. Das ist für die weitere Entwicklung der Wirtschaft in Deutschland und Europa von zentraler Bedeutung", sagte Forschungsministerin A. Karliczek.